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Konjunkturticker Bauhauptgewerbe

Geschäftslage auf Jahreshoch

Im Dezember wurde die aktuelle Lage im Bauhauptgewerbe zum dritten Mal in Folge günstiger bewertet, der entsprechende Saldo erreichte den höchsten Wert des Jahres. Die Geschäftsaussichten für die kommenden Monate stellten sich dagegen erneut pessimistischer dar, der Kennwert lag allerdings noch über dem langfristigen Mittelwert.

Da die Abwärtsbewegung des Erwartungsindikators überwog, verschlechterte sich das Geschäftsklima abermals geringfügig und lag damit ein gutes Stück unter dem Wert vor Jahresfrist. Mit ihrem Arbeitsvorrat zeigten sich die Teilnehmer genauso zufrieden wie im Vormonat, die Reichweite der Auftragsreserve nahm zu auf 4,4 Monate. Die Geräteauslastung stieg an auf 85,5 Prozent und lag damit genau 2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Für das erste Quartal 2020 meldeten die Firmen vielerorts geplante Neueinstellungen, wenn auch geringfügig seltener als im November. Behinderungen ihrer Bautätigkeit stellten aktuell 34,8 Prozent der Baufirmen fest, diese Quote lag damit ein Stück über dem Niveau des Vorjahresmonats (29,2 Prozent ). Wie auch in den vergangenen Monaten war der meist genannte Hinderungsgrund der Arbeitskräftemangel. Darauf folgte Auftragsmangel. Eine ungünstige Wetterlage monierten im Dezember 5,8 Prozent der Befragten. Des Weiteren zeigten sich die teilnehmenden Firmen betroffen von Auftragsstornierungen. Diese Beeinträchtigungen wurden absolut betrachtet nicht häufiger genannt als andere Ursachen, die jeweiligen Prozentangaben lagen aber nun klar über ihrem historischen Mittelwert.

Die Baupreise konnten im Rahmen der aktuellen Befragung erneut häufiger angehoben werden; für das kommende Quartal rechneten die Umfrageteilnehmer weit verbreitet mit günstigen Preisgestaltungsspielräumen, wenn auch etwas seltener als im November.