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Konjunkturticker Bauhauptgewerbe

Kapazitätsauslastung auf Rekordhoch

Der Geschäftslageindikator im Bauhauptgewerbe konnte zu Jahresbeginn den Dezember-Stand nicht halten, die Baufirmen zeigten sich erkennbar seltener zufrieden mit ihrer aktuellen Situation. Die Kenngröße rutschte in etwa auf das Niveau vom vergangenen Herbst, die Lageurteile waren im langfristigen Vergleich also noch ausgezeichnet.

Ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr schätzten die Teilnehmer weniger pessimistisch ein als zuletzt, der Saldo lag noch im negativen Bereich, wenn auch oberhalb des langfristigen Mittels. Da die Abwärtsbewegung des Lageindikators überwog, verschlechterte sich das Geschäftsklima abermals leicht und der Indikator lag etwas unterhalb des Werts vor Jahresfrist.

Ihren Arbeitsvorrat stuften weniger Teilnehmer als zuletzt als „verhältnismäßig groß“ ein, im Ergebnis sank der Beurteilungssaldo der Auftragsbestände deutlich. Die Reichweite der Auftragsreserve ging geringfügig zurück auf 4,3 Monate. Die gemeldete Kapazitätsauslastung der Geräte stieg im Rahmen der jüngsten Befragung an auf 87,0 Prozent (Januar 2019: 80,3 Prozent) und erreichte damit den höchsten Wert seit 1991. Die Firmen meldeten mancherorts geplante Neueinstellungen für die nächsten drei Monate, wenn auch nicht mehr so weit verbreitet wie zuletzt. In ihrer Bautätigkeit behindert sahen sich im Januar 43,2 Prozent der Baufirmen (34,8 Prozent zuletzt), diese Quote lag ein gutes Stück unterhalb des Niveaus vom Vorjahresmonat (50,4 Prozent). Wie in den vorangegangenen Monaten war der meist genannte Hinderungsgrund wieder der Arbeitskräftemangel, derzeit hatten 15,8 Prozent der Befragten Probleme, geeignetes Personal zu finden (16,5 Prozent zuletzt). Jahreszeitlich bedingt berichteten nun deutlich mehr Teilnehmer (15,4 Prozent aktuell) von ungünstigen Witterungseinflüssen als noch zuletzt (5,8 Prozent). Der Anteil an Behinderungen durch Auftragsmangel ging etwas zurück (von 6,3 Prozent auf 5,6 Prozent).