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L-Bank-Konjunkturticker 04/2020

Dramatischer Einbruch des Geschäftsklimas setzt sich fort.

Das Geschäftsklima Baden-Württemberg verzeichnete den stärksten Rückgang seit dem Beginn der Zeitreihe 1991 und rutschte damit tiefer in den negativen Bereich. Mehr als die Hälfte der Befragten beurteilte ihre Geschäftslage als ungünstig. Positive Meldungen gab es nur sehr vereinzelt. Zwei Drittel der Unternehmen erwarteten weitere Geschäftsrückgänge in den kommenden sechs Monaten.

Der aktualisierte Frühindikator für die Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (nicht saison- und kalenderbereinigte vierteljährliche Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresquartal) in Südwest deutete – bei einem bis August 2020 reichenden Prognosehorizont – ebenfalls auf einen deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung hin.

Sektorale Entwicklungstendenzen: Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe trübte sich erneut deutlich ein und fiel auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Zeitreihe. Die befragten Unternehmen zeigten sich auf breiter Front unzufrieden mit ihrer Geschäftslage. Zusätzlich wird für die kommenden Monate mit weiteren Geschäftsrückgängen gerechnet.

Im Bauhauptgewerbe sank der Klimaindikator ebenfalls, lag aber immer noch über seinem langfristigen Durchschnitt. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage fielen zwar spürbar weniger positiv aus als im vorangegangenen Jahr, insgesamt kann aber noch von einer guten Lage gesprochen werden. Mit Blick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten nahmen die pessimistischen Meldungen jedoch deutlich zu.

Im Großhandel ging der Klimaindikator erneut deutlich zurück und stellte damit einen neuen Negativrekord auf. Vielerorts wurde von einer ungünstigen Geschäftslage berichtet und für die kommenden Monate mit weiteren Rückgängen gerechnet.

Im Einzelhandel gab das Klima ebenfalls nach und der Indikator fiel auf seinen neuen Tiefststand. Die Händler zeigten sich vielerorts unzufrieden mit ihrer Geschäftslage, gleichzeitig rechneten sie mehrheitlich mit weiteren Rückgängen in den kommenden Monaten.

Auch im Dienstleistungssektor trübte sich das Geschäftsklima deutlich ein und der Klimaindikator fiel auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Zeitreihe. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage gaben stark nach und fielen tief in den negativen Bereich – seit Anfang 2010 war der Saldenwert nicht mehr negativ gewesen. Gleichzeitig wurde vielerorts mit weiteren Geschäftsrückgängen in den kommenden sechs Monaten gerechnet.