Konjunkturticker Verarbeitendes Gewerbe 08/22

Leichter Anstieg des Klimaindikators

Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Klimaindikator im August geringfügig. Während die Unternehmen ihre aktuelle Lage nicht so häufig positiv beurteilten wie zuletzt, fielen die Erwartungen ein Stück seltener pessimistisch aus. Der Pessimismus blieb jedoch weit verbreitet.

Anders als in den vier vorangegangenen Monaten berichteten die Teilnehmenden kaum noch von einer nachlassenden Nachfrage. Bei den Auftragsbeständen wurden nun punktuell Zuwächse gemeldet.

Trotz der stellenweise gedrosselten Vormonatsproduktion galten die Lagerbestände an Fertigwaren deutlich seltener als zu gering. Gegenüber Juli nahmen die Angaben zur Behinderung der Produktionstätigkeit durch einen Mangel an Rohstoffen bzw. Vormaterialien leicht zu (66,3 % aktuell, 65,6 % im Juli).

Anders als zuvor planten die Firmen für die nächste Zeit nun stellenweise eine Ausweitung der Produktion. Der Saldenwert der Exportaussichten blieb annähernd unverändert; weiterhin rechneten die Befragten nur vereinzelt mit Geschäftszuwächsen.

Die Beschäftigungsplanungen wurden abermals nach unten korrigiert, per saldo war nun angedacht, den Personalbestand stabil zu halten. Der Saldo der Preiserwartungen sank zum vierten Mal in Folge.