Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung im Halbjahresvergleich bleibt auf hohem Niveau

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Die Wirtschaftsförderung der L-Bank bleibt auf einem hohen Niveau, 1,7 Milliarden Euro wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bewilligt. Das ist nur minimal weniger als im Vorjahreshalbjahr. Erfreulich entwickelte sich im ersten Halbjahr die Förderung von Digitalisierungsvorhaben.

Karlsruhe, 06.07.2026. Starke 1,7 Milliarden Euro Wirtschaftsförderung hat die L-Bank in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bewilligt. Das ist nur minimal weniger (30 Millionen Euro) als im Vorjahreshalbjahr. „Trotz anhaltender Konjunkturschwäche und unsicheren Zukunftserwartungen gründen und investieren die baden-württembergischen Unternehmerinnen und Unternehmer. Das ist eine gute Nachricht“, sagte die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands Edith Weymayr.

Kreditfinanzierte Unternehmensförderung ist nach wie vor stark nachgefragt

Das Bewilligungsvolumen in der überwiegend kreditfinanzierten Förderung für Existenzgründungen und etablierte mittelständische Unternehmen ist im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr mit etwas über 1,4 Milliarden Euro nahezu gleichgeblieben (4,3 Millionen Euro mehr als im Vorjahreshalbjahr). Hervorzuheben sind die Programme für Existenzgründerinnen und -gründer, die noch einmal zugelegt haben. Mit einem Bewilligungsvolumen von mehr als 374,2 Millionen Euro liegt die Existenzgründungsfinanzierung erneut auf Rekordkurs (Vorjahr: 363,2 Millionen Euro). Getragen wird der Zuwachs wie im Vorjahr vom Programm Startfinanzierung 80, in dem das Förderdarlehen mit einer Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg kombiniert werden kann.

Steigerung bei Förderung von Digitalisierungsvorhaben

Erfreulich entwickelte sich im ersten Halbjahr auch die Förderung von Digitalisierungsvorhaben. Nach der Umstellung von der früheren Digitalisierungsprämie Plus auf das neue Programm Digitalisierungsfinanzierung im Juli vergangenen Jahres stiegen die Bewilligungszahlen von 17,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 auf jetzt 103,7 Millionen Euro. In der ebenfalls neuen Innovationsfinanzierung (früher Innovationsfinanzierung 4.0) fällt die Halbjahresbilanz dagegen negativ aus: nach 514,8 Millionen Euro im Vorjahr, bewilligte die L-Bank im ersten Halbjahr 2026 nur noch 389,3 Millionen Euro.

Finanzhilfen liegen unter dem Vorjahresniveau

Insbesondere bei den Finanzhilfen für Städtebau und Nahverkehr (Busförderung) gingen die Bewilligungszahlen in den ersten sechs Monaten 2026 zurück: von zusammen 140 Millionen Euro auf jetzt 49,3 Millionen Euro. Teilweise ausgeglichen wurde der Rückgang unter anderem durch Zuwächse bei der Technologieförderung (von 89,4 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 107,3 Millionen Euro in 2026). Das Finanzhilfevolumen aller Programme beträgt im ersten Halbjahr 2026 noch 260 Millionen Euro (Vorjahr: 307 Millionen Euro).

 

Eine tabellarische Auflistung der ausgewählten Förderleistungen der L‑Bank von Januar bis Juni 2026 im Überblick befindet sich in der PDF-Datei unter dem Download.

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    Starke 1,7 Milliarden Euro Wirtschaftsförderung hat die L‑Bank in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bewilligt. Das ist nur minimal weniger (30 Millionen Euro) als im Vorjahreshalbjahr. Erfreulich entwickelte sich im ersten Halbjahr auch die Förderung von Digitalisierungsvorhaben.

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    Eingestellt am 06.07.2026
    Gültig ab 06.07.2026
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