Konjunkturticker Bauhauptgewerbe

Günstigere Geschäftslage

Im Oktober wurde die aktuelle Geschäftslage im Bauhauptgewerbe wieder günstiger beurteilt, der Saldo lag jedoch deutlich unter dem Wert vor Jahresfrist. Verglichen mit dem langfristigen Mittelwert kann allerdings weiterhin von einer ausgezeichneten Situation gesprochen werden. 

Zu ihren Geschäftsaussichten äußerten sich die Baufirmen erneut kaum zuversichtlich, am aktuellen Rand waren die pessimistischen Stimmen ganz knapp in der Überzahl. Der übergeordnete Klimaindikator profitierte vom Anstieg des Lagekennwerts und nahm leicht zu, konnte die Vormonatsverluste jedoch nicht ganz ausgleichen.

Im Oktober wurde die aktuelle Geschäftslage im Bauhauptgewerbe wieder günstiger beurteilt, der Saldo lag jedoch deutlich unter dem Wert vor Jahresfrist. Verglichen mit dem langfristigen Mittelwert kann allerdings weiterhin von einer ausgezeichneten Situation gesprochen werden. Zu ihren Geschäftsaussichten äußerten sich die Baufirmen erneut kaum zuversichtlich, am aktuellen Rand waren die pessimistischen Stimmen ganz knapp in der Überzahl. Der übergeordnete Klimaindikator profitierte vom Anstieg des Lagekennwerts und nahm leicht zu, konnte die Vormonatsverluste jedoch nicht ganz ausgleichen. Die Auftragsreserve ging wieder zurück auf 4,1 Monate, nichtsdestotrotz zeigten sich die Teilnehmer häufiger zufrieden mit ihren Orderbüchern. Die Geräteauslastung sank auf 82,3 Prozent und lag damit nur knapp unter dem Vorjahreswert (82,4 Prozent). Neueinstellungen in den nächsten drei Monaten waren im Rahmen der jüngsten Befragung etwas häufiger vorgesehen als zuletzt. Behinderungen ihrer Bautätigkeit meldeten aktuell 38,4 Prozent Firmen (40,2 Prozent zuletzt), also ein spürbar niedrigerer Anteil an Befragten als im Oktober 2018 mit 45 Prozent. Der Arbeitskräftemangel als Hinderungsgrund verlor wieder etwas an Bedeutung, 19,5 Prozent der Teilnehmer zeigten sich nun davon betroffen (21,7 Prozent zuletzt). An zweiter Position der Angaben folgte Auftragsmangel, von dem sich im Berichtsmonat 4,7 Prozent der Baufirmen betroffen zeigten (3 Prozent zuletzt). Von negativen Witterungseinflüssen berichteten 3,5 Prozent der Befragten (0 Prozent zuletzt). Anderen möglichen Hemmnissen wurde den Oktober-Meldungen nach nur eine geringe oder keine Bedeutung beigemessen. Die Baupreise konnten im September erneut kaum angehoben werden. Für die kommenden drei Monate rechneten die Umfrageteilnehmer wieder häufiger mit Preisgestaltungsspielräumen.

Bauhauptgewerbe 10/19