Vorsicht: Phishing-Versuche im Namen der L‑Bank

Aktuell befinden sich gefälschte Mails im Umlauf, die sich auf die Corona-Soforthilfe-Auszahlung der L‑Bank beziehen. In diesen E-Mails werden Sie aufgefordert, Formulare auszufüllen oder Daten preiszugeben. Die L‑Bank wird Sie nicht auf diesem Wege dazu auffordern, Daten preiszugeben.  

Antworten Sie nicht auf diese E-Mails und öffnen Sie keine Anhänge.

L-Bank-Betriebsergebnis 2019

Zinsüberschuss erwartungsgemäß rückläufig

Die L-Bank erwirtschaftete im Jahr 2019 ordentliche Erträge in Höhe von 355,2 Mio. Euro (Vorjahr: 398,4 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss, der unverändert die wichtigste Ertragsquelle der L-Bank darstellt, war im Jahr 2019 mit 302,0 Mio. Euro erwartungsgemäß rückläufig (Vorjahr: 331,4 Mio. Euro).

„Der Zinsüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um 29,4 Mio. Euro zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die expansive Geldpolitik und das damit verbundene Niedrigzinsniveau, das einen geringeren Ergebnisbeitrag aus dem Kapitalmarktgeschäft zur Folge hatte“, kommentierte Dr. Ulrich Theileis, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der L-Bank, die Ergebnisentwicklung im Rahmen der L-Bank-Bilanzpressekonferenz am 29. April in Karlsruhe.

Die Verwaltungsaufwendungen, die neben dem Personal- und Sachaufwand die Abschreibungen auf Sachanlagen umfassen, sind gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Prozent auf 180,0 Mio. Euro (Vorjahr: 167,9 Mio. Euro) gestiegen. „Der Sachaufwand wird durch im Zuge der Modernisierung der IT-Landschaft anfallende Kosten und Aufwendungen für Gebäude dominiert. Der Personalaufwand erhöhte sich hauptsächlich aufgrund von versicherungsmathematischen Bewertungsanpassungen bei der betrieblichen Altersvorsorge und den Tariflohnsteigerungen“, sagte Theileis.

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertungen betrug hiernach 165,3 Mio. Euro (Vorjahr: 221,0 Mio. Euro).

Das Bewertungsergebnis lag mit -35,1 Mio. Euro erwartungsgemäß in ähnlicher Höhe wie im Vorjahr (Vorjahr: -39,9 Mio. Euro). „Das verteilungsfähige Ergebnis der L-Bank belief sich auf 130 Mio. Euro (Vorjahr: 180,2 Mio. Euro)“, sagte Theileis.

Aus dem Jahresergebnis 2019 wurden 80,0 Mio. Euro in den Förderfonds für Förderbeiträge des Jahres 2021 eingestellt. Der resultierende Jahresüberschuss belief sich auf insgesamt 50,0 Mio. Euro (Vorjahr: 50,2 Mio. Euro).

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr ergab sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 51,0 Mio. Euro. Es ist vorgesehen, hiervon 50,0 Mio. Euro zur Erhöhung der Kernkapitalquote in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und 1,0 Mio. Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Bilanzsumme der Bank belief sich auf 77,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 69,6 Mrd. Euro). „Sie ist aufgrund kurzfristiger Geschäfte mit Laufzeit über den Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr um acht Mrd. Euro gestiegen und bewegt sich damit im Planbereich. Auch sind keine wesentlichen strukturellen Veränderungen zu verzeichnen“, kommentierte Theileis.

Die Kernkapitalquote nach Basel III lag zum 31. Dezember 2019 bei 20,06 Prozent (Vorjahr 18,59 Prozent). „Wir haben unser Ziel, eine Kernkapitalquote von rund 20 Prozent, erreicht. Dieses Niveau wollen wir halten und so ein stabiler Partner für unseren Eigentümer sein“, erläuterte Theileis.