Vorsicht: Phishing-Versuche im Namen der L‑Bank

Aktuell befinden sich gefälschte Mails im Umlauf, die sich auf die Corona-Soforthilfe-Auszahlung der L‑Bank beziehen. In diesen E-Mails werden Sie aufgefordert, Formulare auszufüllen oder Daten preiszugeben. Die L‑Bank wird Sie nicht auf diesem Wege dazu auffordern, Daten preiszugeben.  

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Familienförderung

Jahresbilanz Elterngeld

Die L-Bank hat im Auftrag des Landes im Jahr 2020 rund 153.000 Elterngeldanträge bewilligt und Elterngeld in Höhe von fast 1,1 Mrd. Euro zugesagt. Erfreulich ist dabei die Entwicklung der Väterquote: 44,8 % der Antragstellenden sind mittlerweile Väter.

Das Elterngeld gehört zu den am meisten geschätzten Familienleistungen in Deutschland. Es sorgt für wirtschaftliche Stabilität und hilft so Vätern und Müttern, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Dies gilt ganz besonders in unsicheren Zeiten wie der aktuellen Corona-Krise. Damit Eltern durch die Folgen der Pandemie beim Elterngeld keine Nachteile entstehen, wurde die Familienleistung vorübergehend angepasst.

Bis 31.12.2020 konnten beispielsweise Väter und Mütter, die während der Pandemie in systemrelevanten Berufen arbeiteten und etwa in den Krankenhäusern dringend gebraucht wurden, ihre Elterngeldmonate aufschieben und diese auch nach dem 14. Lebensmonat des Kindes nehmen. Auch der Partnerschaftsbonus entfiel nicht, wenn die Eltern mehr oder weniger arbeiteten als geplant.

Weiter Gültigkeit haben die veränderten Regelungen in Hinblick auf das Kurzarbeitergeld. Eltern die in Kurzarbeit sind, müssen auch zu Beginn des Jahres 2021 nicht befürchten, dass das Kurzarbeitergeld ihr Elterngeld mindert. Monate mit geringen Einkommen können bei der Elterngeldberechnung ausgeklammert werden.

Gerade bei den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen ist eine intensive und umfassende Beratung zu den Varianten des Elterngelds und den pandemiebedingten Anpassungen von besonderer Bedeutung. Insgesamt wurden 2020 rund 258.000 Beratungsgespräche geführt.

Vertrauensbildend sind auch die einfache Beantragung, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Antragstellung und die kurzen Bearbeitungszeiten. Eine Onlineantragstellung ist seit Mitte April 2019 möglich. Der größte Vorteil des Onlineantrags ist die Verkürzung der Bearbeitungszeiten: Während zwischen dem Antragseingang und der Bewilligung bei Nichtonlineanträgen durchschnittlich 28,5 Tage liegen, reduziert sich diese Zeit bei Onlineanträgen auf 18,4 Tage. Derzeit kommen zwischen 55 und 60 % der Anträge auf diesem Weg.