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Konjunkturticker Verarbeitendes Gewerbe

Gestiegene Nachfrage

Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich im Oktober deutlich, der Indikator lag nur noch knapp im negativen Bereich. Nachdem die Nachfrage deutlich anstieg, beurteilten die Unternehmen die gegenwärtige Lage weniger negativ.

Die Erwartungen für die kommenden Monate waren weiterhin von Optimismus gekennzeichnet, wenngleich die positiven Meldungen etwas abnahmen. Auch von den ausländischen Märkten wurden wieder neue Impulse erwartet.

Die Produktion wurde auf breiter Front ausgeweitet, die Lagerbestände konnten dennoch weiter reduziert werden. Für die kommenden Monate waren vielerorts weitere Produktionsausweitungen angedacht. Die Kapazitätsauslastung stieg im Vergleich zum Vorquartal, mit 79,0 % war sie aber immer noch deutlich unter dem langfristigen Mittelwert. Wenngleich die Beschäftigtenpläne nach oben korrigiert wurden, ist mit Neueinstellungen in den kommenden Monaten nicht zu rechnen.

Im Vorleistungsgütergewerbe kletterte der Klimaindikator auf den höchsten Stand seit Dezember 2018. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage waren erstmals seit Mitte 2019 positiv und auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate fielen wieder zuversichtlicher aus. Dabei wurden auch die Exporterwartungen mancherorts günstig eingeschätzt, obschon der Indikator geringfügig sank. Die Nachfrage stieg deutlich an und auch die Auftragsbestände nahmen vielerorts wieder zu. Dazu passend konnten die Fertigwarenlager – trotz Produktionsausweitungen – spürbar reduziert werden.

Auch für die kommenden Monate ist weit verbreitet mit Produktionsanhebungen zu rechnen. Mit 79,5 % verbesserte sich die Kapazitätsauslastung im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Quartalen. Die Beschäftigtenpläne wurden deutlich nach oben korrigiert – blieben aber restriktiv.

Im Investitionsgüterbereich stieg der Klimaindikator, blieb aber negativ. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich ebenfalls, die negativen Stimmen waren aber weiterhin in der Überzahl. Die Geschäftsperspektiven für die kommenden Monate blieben positiv, jedoch nahmen die zuversichtlichen Meldungen ab. Die Exporterwartungen verbesserten sich hingegen deutlich. Die Nachfrage nahm spürbar zu und auch die Orderbücher füllten sich vielerorts. Nachdem die Produktion sichtlich ausgeweitet wurde, stiegen auch die Lagerüberhänge leicht.

Für die kommenden Monate sind erneut häufiger Anhebungen der Produktion geplant. Mit 79,3 % war die Kapazitätsauslastung zwar höher als in den beiden Vorquartalen, aber geringer als vor Jahresfrist (82,9 %). Die Beschäftigtenpläne wurden nach unten korrigiert und deuten auf eine Reduktion der Mitarbeiterzahl hin.

Die Hersteller von Konsumgütern zeigten sich im Oktober wieder unzufriedener mit ihrer derzeitigen Geschäftslage. Gleichzeitig waren auch die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate nicht mehr ganz so zuversichtlich wie im Vormonat. Insgesamt kühlte sich das Geschäftsklima wieder ab. Hinsichtlich der Ausfuhrtätigkeit rechneten die befragten Unternehmen weiterhin mit Rückgängen, wenngleich die negativen Stimmen abnahmen. Die Produktion wurde deutlich ausgeweitet, dennoch konnten die Bestände an Fertigwaren reduziert werden.

Für die kommenden Monate sind Anhebungen der Produktionsmenge jedoch seltener geplant als noch im Vormonat. Die Kapazitätsauslastung stieg merklich an und war mit 85,8 % sogar höher als im langfristigen Mittel. Die Nachfrage und auch die Auftragslage verbesserten sich deutlich. Dazu passend dürfte es den Personalplanungen zufolge in den kommenden Monaten mancherorts zu Neueinstellungen kommen.