Vorsicht: Phishing-Versuche im Namen der L‑Bank

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Konjunkturticker Bauhauptgewerbe

Geschäftsklima bleibt konstant

Das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe blieb gegenüber November unverändert. Mit ihrer derzeitigen Ausgangslage zeigten sich die befragten Firmen etwas häufiger zufrieden als zuletzt.

Bei der Beurteilung des Arbeitsvorrats behielten die positiven Stimmen ganz knapp die Oberhand. Die Reichweite der Auftragsreserve stieg geringfügig auf 4,6 Monate an und übertraf damit den Wert des Vorjahresmonats (4,4 Monate). Der Auslastungsgrad der Maschinenkapazität nahm leicht zu auf 81,0 % (80,8 % zuletzt) und lag hiermit auch klar unterhalb der Quote vom Dezember 2019 (85,3 %).

Für das erste Halbjahr 2021 rechneten etwas mehr Teilnehmer mit Geschäftsrückgängen, die Erwartungen blieben vielerorts pessimistisch. Von gesunkenen Baupreisen berichteten die Unternehmen seltener als im November, für die nächste Zeit gingen sie aber stellenweise von günstigen Preisgestaltungsmöglichkeiten aus.

Die Beschäftigtenpläne wurden am aktuellen Rand abermals nach oben korrigiert und deuteten mancherorts auf Neueinstellungen hin. Eine Behinderung der Bautätigkeit gaben im Dezember 43,4 % der Baufirmen an, etwas mehr als im Vormonat (41,7 %) und deutlich mehr als im Vorjahresmonat (34,8 %).

Wie auch in den vorangegangenen Monaten schränkte Auftragsmangel die Teilnehmer am häufigsten ein, die Quote lag fast unverändert bei nunmehr 21,7 % (22,0 % zuletzt). Anders als zuletzt folgten auf dem zweiten Platz nun ungünstige Witterungseinflüsse mit einem Anteil von 16,5 % (5,9 % zuletzt). Sonstige Faktoren, hinter welchen sich weiterhin auch Corona-Themen verbergen dürften, folgten an dritter Position und wurden mit 11,0 % der Meldungen wieder etwas öfter aufgeführt als im Vormonat (9,8 %).