Jahresergebnis 2021

Jahresbilanz 2021: L-Bank fördert die Unternehmen und Menschen in Baden-Württemberg mit mehr als 15 Milliarden Euro

Die LBank hat im Jahr 2021 Fördermittel in Höhe von 15,2 Mrd. Euro vergeben, 26 % mehr als im Vorjahr (2020: 12,0 Mrd. Euro). Vor allem die zusätzlichen Corona-Hilfsprogramme führten dazu, dass die LBank im Jahr 2021 noch stärker als im Vorjahr gefragt und gefordert war.

Die ausgezahlte Summe der Corona-Hilfen betrug insgesamt 6,4 Mrd. Euro (2020: 2,7 Mrd. Euro). Mehr als 550.000 baden-württembergische Unternehmen haben damit seit Beginn der Pandemie Unterstützungsleistungen beantragt.

Die LBank war, wie bereits im ersten Pandemiejahr 2020, auch im Jahr 2021 umfassend in die Bearbeitung der Hilfsprogramme zum Ausgleich der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie eingebunden.

Auch in den originären Förderprogrammen war die Nachfrage hoch. Die Finanzierungszusagen in der Wirtschafts- und Wohnraumförderung konnten mit 4,8 Mrd. Euro auf hohem Niveau gehalten werden (Vorjahr 5,0 Mrd. Euro). Eine wichtige Voraussetzung hierfür war die erfolgreiche Anpassung an das anhaltende Niedrigzinsumfeld. Nachdem bereits Anfang 2021 negative Zinsen im programmbasierten kommunalen Direktgeschäft ermöglicht wurden, sind seit Juli auch die Voraussetzungen für negative Bankeneinstände im Hausbankenverfahren geschaffen.

Wirtschaftsförderung: Die doppelte Transformation zu mehr Digitalisierung und Nachhaltigkeit gibt förderpolitisch Takt und Richtung vor.

Insgesamt erhielten rund 7.500 Unternehmen (Vorjahr: 7.200) Fördermittel in den Programmen der Gründungs-, Mittelstands- und Landwirtschaftsförderung. Mit den Förderkrediten wurden 265.000 Arbeitsplätze gesichert und 8.500 Stellen neu geschaffen. Berücksichtigt man die zusätzliche kompensierende Wirkung der umfassenden Corona-Hilfsprogramme, so ist das erzielte Fördervolumen in Höhe von 2,6 Mrd. Euro (Vorjahr 3,1 Mrd. Euro) ein erneut gutes Ergebnis.

Förderdarlehen der L-Bank-Wirtschaftsförderung besitzen enorme Hebeleffekte und erzielen dadurch eine bedeutsame gesamtwirtschaftliche Breitenwirkung.

Erstmals bestimmte die L‑Bank mithilfe des Wertschöpfungsmodells der österreichischen Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) den Wertschöpfungsbeitrag eines Teils ihrer Förderung. Im Förderfeld Wirtschaft wurden im abgelaufenen Jahr Fördermittel in Höhe von 32,5 Mio. Euro aus dem Förderbeitrag der L‑Bank eingesetzt. Mit dem eingesetzten Förderbeitrag, der als Mittel zur Anreizsteuerung bei Förderdarlehen eingesetzt wurde, sind Investitionen in den geförderten Unternehmen in Höhe von 7,7 Mrd. Euro ausgelöst worden, die wiederum einen Beitrag von 9,3 Mrd. Euro zum deutschen Bruttoinlandsprodukt geleistet haben. 5,7 Mrd. Euro entfielen davon auf das Bruttoregionalprodukt Baden-Württembergs.