Corona-Hilfen

Verlängerung Hilfsprogramme für Unternehmen und Soloselbständige

Die Landesregierung hat die Verlängerung des fiktiven Unternehmerlohns und der Krisenberatung Corona beschlossen. Auch die Härtefallhilfen werden verlängert. Grünes Licht hat das Landeskabinett zudem für die weitere Umsetzung der Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe 2022 gegeben.

Der Ministerrat hat am 29.03.2022 die Verlängerung des fiktiven Unternehmerlohns und der Krisenberatung Corona bis Ende Juni beschlossen. Auch die von Bund und Ländern gemeinsam auf den Weg gebrachten Härtefallhilfen werden verlängert. Zudem hat das Landeskabinett grünes Licht für die weitere Umsetzung der Bundesprogramme Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 im zweiten Quartal 2022 gegeben.

Fiktiver Unternehmerlohn ergänzt wie bisher Überbrückungshilfe

Der fiktive Unternehmerlohn wird analog zur Überbrückungshilfe IV bis Ende Juni verlängert und kann wie bisher im Rahmen der Antragstellung für die Überbrückungshilfe IV auf der Plattform des Bundes beantragt werden. Der Bund bereitet derzeit die Antragsplattform für das nächste Quartal vor. Voraussetzung ist eine Antragsberechtigung für die Überbrückungshilfe IV im selben Förderzeitraum.

Krisenberatung Corona bietet niederschwellige Unterstützung

Seit Beginn des Angebots haben über 3.100 Betriebe die Krisenberatung Corona in Anspruch genommen. Die Beratung wird von den Beratungsdiensten RKW Baden-Württemberg (für die Industrie, Freie Berufe und Dienstleistungen), BWHM – Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (für das Handwerk), DEHOGADeutscher Hotel- und Gaststättenverband Beratung (Gastgewerbe) und Unternehmensberatung Handel (für den Handel) übernommen. Den Betrieben stehen bis zu vier kostenlose Beratungstage zur Verfügung.

Härtefallhilfen greifen weiterhin bei besonderen Umständen

Auch die Härtefallhilfen, die von Bund und Land finanziert werden, stehen im zweiten Quartal zur Verfügung. Die Unterstützung orientiert sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe des Bundes und soll im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Anträge auf Härtefallhilfe können über die gemeinsame Antragsplattform der Länder gestellt werden.