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Startschuss für das Freiburger Innovationszentrum (FRIZ)

Büro- und Laborgebäude mit 13.000 Quadratmeter Geschossfläche auf dem Gelände der Technischen Fakultät der Universität Freiburg | L-Bank investiert 32 Millionen Euro in innovatives Campus-Konzept | Verwaltungsratsvorsitzende Edith Sitzmann: „Neues Zentrum wird herausragender Innovations-Hub werden.“

Stuttgart/Karlsruhe/Freiburg, 24. April 2019. In seiner Frühjahrssitzung hat der Verwaltungsrat der L-Bank den Weg frei gemacht für FRIZ, das Freiburger Innovationszentrum. Für die Vorsitzende des Verwaltungsrats der L-Bank, Finanzministerin Edith Sitzmann, ist das eine zukunftsweisende Entscheidung. Sie bringe ein neuartiges Innovationsökosystem für Wirtschaft, Universitäten und Forschung an den Start: „Zentral gelegen auf dem Campus der Technischen Fakultät der Universität Freiburg wird das FRIZ ein herausragender Innovations-Hub werden. Digitalisierung, demografische Entwicklung und der Wettbewerb um die klügsten Köpfe sind Herausforderung und große Chance zugleich. Mit dem FRIZ ergreifen wir diese Chance für die Region Freiburg“, sagte sie. „Bei uns in Baden-Württemberg werden Unternehmen, Universitäten, Forscherinnen und Forscher so systematisch und zielgerichtet zusammengeführt wie kaum irgendwo sonst in Deutschland und Europa. Das FRIZ wird ein Beleg dafür sein.“

Der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn und Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, begrüßten den geplanten Neubau als wichtiges Signal für die nachhaltige Forschungs- und Wirtschaftsförderung in der Region. Horn: „Mit dem FRIZ werden einmalige Voraussetzungen geschaffen, um hier am Standort Wissenschaft und Wirtschaft noch effizienter und besser als bisher zusammenzubringen. Stadt, Universität und nicht zuletzt auch die Freiburger selbst werden langfristig profitieren.“

Das FRIZ wird unmittelbar auf dem Gelände der Technischen Fakultät angesiedelt sein. Bei dem geplanten Neubau handelt es sich um ein hochmodernes und flexibles Büro- und Laborgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von rund 13.000 Quadratmetern. Die multi-funktionalen Anforderungen an dem neuen Standort beinhalten Bürofläche, die in ihren wesentlichen Strukturen auch die Anforderungen einer Labornutzung berücksichtigt und den Ausbau von Teilflächen zu Laborräumen ermöglicht.

Entwickelt und betrieben wird das FRIZ durch die auf das Management anspruchsvoller Sonderflächen wie Labore und Reinräume spezialisierte Stuttgarter Engineering Park GmbH (STEP), einer 100-prozentigen Tochter der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg. Das Grundstück ist im Eigentum des Landes Baden-Württemberg und wird vom STEP in Erbpacht übernommen. Für das neue Gebäude liegen bereits erste Mietanfragen von renommierten Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie Ausgründungen aus der Universität vor.

Aber nicht nur deshalb ist Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, davon überzeugt, dass das FRIZ ein Erfolgsmodell moderner Wirtschaftsförderung wird. „Mit der Bereitstellung einer maßgeschneiderten Infrastruktur für forschungsintensive und technologieorientierte Unternehmen unterstützten wir die Landesregierung, die clusterorientierte Standortpolitik hier in der Region weiter zu stärken. Wir freuen uns, mit unserer Investition von über 32 Millionen Euro einen Beitrag zur Schaffung von einer Vielzahl von qualifizierten Arbeitsplätzen leisten zu können.“

Mit seinem Campus-Konzept setzt das FRIZ die Aktivitäten der L-Bank-Standortentwicklung weiter fort. Wie in den bereits existierenden Technologieparks in den Uni-Städten Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen und Reutlingen erfolgreich umgesetzt sowie derzeit in Mannheim im Bau, werden durch die gezielte Ansiedlung in direkter Nachbarschaft von Hochschulen und Forschungseinrichtungen der enge Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Wissens- und Technologie-transfer konsequent gefördert. Jeder Park setzt dabei unterschiedliche Schwerpunkte und nutzt die jeweiligen Stärken der Region. Inzwischen haben sich in den Parks rund 270 Unternehmen angesiedelt. Sie beschäftigen mehr als 10.000 Mitarbeiter.

Presse-Ansprechpartnerin beim Finanzministerium:
Martina Schäfer, 0711 123-4571, martina.schaefer@fm.bwl.de

Presse-Ansprechpartnerin bei der L-Bank:
Cordula Bräuninger, 0721 150-1259, cordula.braeuninger@l-bank.de