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Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren

Preisträger des Kreativ-Wettbewerbs "Zauberhaft" geehrt

Schirmherrin und Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Die Schülerteams haben zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern das diesjährige Motto unglaublich kreativ dargestellt.“ | Die beeindruckendsten Werke kommen aus Möglingen, Albstadt, Sindelfingen und Dettingen unter Teck.

Stuttgart, 30.01.2020. Mehr als 300 aufgeregte Schülerinnen und Schüler, konzentrierte Musikerinnen und Musiker des Stuttgarter Kammerorchesters und ein stimmungsvoll mit vielen Kunstwerken geschmückter Saal der L‑Bank: Am heutigen Donnerstag (30. Januar) wurden in Stuttgart die Gewinner des Kreativ-Wettbewerbs Zauberhaft geehrt. 27 Schulen aus ganz Baden-Württemberg hatten sich im Herbst 2019 an dem seit 2009 jährlich stattfindenden Wettbewerb der L‑Bank beteiligt. Jetzt waren die Schülerteams mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zur Preis¬verleihung in die Landeshauptstadt gekommen.

Mit der Frage „Hört ihr die Musik mit den Zähnen klappern?“ hatte die L‑Bank in diesem Jahr in Kooperation mit der Initiative SKOhr-Labor des Stuttgarter Kammerorchesters die sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) Baden-Württembergs eingeladen, sich mit dem Winter-Konzert aus Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ auf einen musikalischen Winter-Spaziergang zu begeben.

Beim Hören von Vivaldis „L’inverno“ sollten die Schülerteams ihre ganz persönlichen Eindrücke sammeln und diese gemeinsam künstlerisch verarbeiten. Knirschender Schnee, klappernde Zähne, das Geräusch von Schlittschuhen auf dem Eis und vieles mehr. Und was haben die Schülerinnen und Schüler daraus gemacht? Aus Tönen wurden Landschaften, die selbst wieder Geräusche produzieren. Die Musik entfachte Bewegung und forderte zum Tanz. Sie inspirierte die Schülerinnen und Schüler zu persönlichen Bildern und Texten, die der Jury unter die Haut gingen.

Das beeindruckte auch die Schirmherrin von Zauberhaft, Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden der L‑Bank, Edith Weymayr, ehrte sie die Siegerklassen. „Die Schülerinnen und Schüler sind tief eingetaucht in die Musik Vivaldis, haben alle Sinne genutzt und das diesjährige Motto Hört ihr die Musik mit Zähnen klappern unglaublich kreativ dargestellt. Es ist eine Freude, den klangvollen Kompositionen zu lauschen und die Bilder und Texte zu betrachten. Mein Dank gilt auch den engagierten Lehrerinnen und Lehrern. Sie leisten großartige Arbeit und helfen mit, dass die Schülerinnen und Schüler ihre kreativen und gestalterischen Potenziale entfalten können und dadurch gestärkt werden“, so Ministerin Eisenmann.

Den ersten Platz errang in diesem Jahr die Furtbachschule aus Möglingen im Landkreis Ludwigsburg. Ihr Klangkunstwerk „Verwandlungszauber von Lärmgeräuschen zu klirrender Kälte“ könnte in jedem Galerieraum stehen, so das einhellige Votum der Jury. Ein Unterbau aus alten Plastikbechern, die in allen Klassenräumen gesammelt wurden, dann darüber Eisberge aus Pappmaschee moduliert und dazu eine geniale Idee: nämlich herauszufinden, welche Geräusche klirrende Kälte erzeugt. Und nicht zuletzt durch Wiederverwendung der Materialien ein toller Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Platz zwei wurde in diesem Jahr zweimal vergeben. Die Wilhelm-Hauff-Schule aus Albstadt im Zollernalbkreis zeigten mit dem Rap vom „Winter, der gar nicht kalt ist“ zur Musik Vivaldis, dass es von Klassik zum Rap gar nicht so weit ist. Die Martinsschule in Sindelfingen überzeugte die Jury mit ihrem „Martinsgeiger“. Sie bastelten die Geigen, mit denen Vivaldis Winterkonzert gespielt wird.

Platz drei ging an die Verbundschule Dettingen aus Dettingen unter Teck im Landkreis Esslingen. In ihrem Beitrag „Vivaldis Winter wird lebendig“ konnte man diesen tatsächlich hören, sich dazu bewegen und eindrucksvolle Texte lesen.

Edith Weymayr war begeistert davon, den häufig auch ungewöhnlichen Ideen der Kinder zu folgen. Zugleich betonte die L‑Bank-Chefin, welch große Chance Zauberhaft für die Beschäftigung der Kinder mit klassischer Musik darstellt, die im normalen Alltag nicht immer gegeben ist: „Wir sind glücklich, bei Zauberhaft verschiedene Engagements zusammenzubringen. So hat sich in diesem Jahr auf unser Bitten das Stuttgarter Kammerorchester mit sehr viel Einsatz bei diesem besonderen Wettbewerb für die sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren eingebracht. Die teilnehmenden Schülerteams haben so eine tolle Möglichkeit erhalten, ihren ganz persönlichen Zugang zur klassischen Musik zu finden.“ Weymayr dankte dem Intendanten des Stuttgarter Kammerorchesters Markus Korselt insbesondere für das Mitwirken des SKO-Ensembles, das es sich nicht hat nehmen lassen, in fast vollständiger Besetzung die Preisverleihung musikalisch zu umrahmen.

Die teilnehmenden Schulen in alphabetischer Reihenfolge der Städte

  • Wilhelm-Hauff-Schule, Albstadt
  • Paul-Lechler-Schule, Böblingen
  • Verbundschule Dettingen, Dettingen unter Teck
  • Schmiechtalschule, Ehingen (Donau)
  • Karl-Friedrich-Schule, Emmendingen
  • Heinrich-Harpprecht-Schule, Holzgerlingen
  • Albert-Schweitzer-Schule, Kehl
  • Oberlin-Schulverbund, Kehl-Kork
  • Wielandschule, Laupheim
  • Furtbachschule, Möglingen
  • Kasimir-Walchner-Schule, Pfullendorf
  • Gutenberg-Schule, Reutlingen
  • Johann-Peter-Hebel-Schule, Schopfheim
  • Martinsschule, Sindelfingen
  • Wessenbergschule, Singen
  • Carl-Orff-Schule, Sinsheim
  • Georg-Schöner-Schule, Steinach
  • Paul-Aldinger-Schule, Steinheim an der Murr
  • ARGE Iznang, Stockach
  • Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Stuttgart
  • Heilbrunnenschule, Stuttgart
  • Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum, St. Georgen im Schwarzwald
  • Solwegschule, Trossingen
  • Christian-Morgenstern-Schule, Waiblingen
  • Comeniusschule, Waiblingen
  • Carl-Heinrich-Rösch-Schule, Waldshut-Tiengen
  • Vollmarschule, Weinstadt

Die Jury

  • Sönke Asmussen, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • Anke Bächle, Staatsgalerie Stuttgart
  • Cordula Bräuninger, L‑Bank
  • Achim Jäger, Jung von Matt/ Neckar
  • Nadia Köhler, Stuttgarter Kinderzeitung / Kindernachrichten
  • Markus Korselt, Stuttgarter Kammerorchester
  • Evelyne Okonnek, Autorin
  • Dr. Benjamin Quinten, L‑Bank

Zauberhaft auf einen Blick

Den L‑Bank Kreativ-Wettbewerb Zauberhaft gibt es seit 2009. Er wird ausschließlich für baden-württembergische sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) in öffentlicher wie freier Trägerschaft, ausgeschrieben. Er steht seit 2017 unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Bei Zauberhaft kooperiert die L‑Bank abwechselnd mit verschiedenen Partnern der baden-württembergischen Kulturlandschaft. In diesem Jahr wird der Wettbewerb dabei in erstmaliger Zusammenarbeit mit der Initiative „SKOhr-Labor“ des Stuttgarter Kammerorchesters ausgerichtet. Diese hat es sich zum Ziel gemacht, Kinder und Jugendliche für klassische Musik zu begeistern und sie zu einer Bereicherung ihres Lebens zu machen.

Im Spätsommer 2019 waren die fast 600 öffentlichen und privaten sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) in Baden-Württemberg aufgerufen, sich zu beteiligen. Als Inspirationsquelle diente das Winter-Konzert „L’inverno“ aus Antonio Vivaldis bekanntem Werk „Die vier Jahreszeiten“. Der italienische Komponist hat dort seine ganz persönlichen Eindrücke einfließen lassen: Wie hört sich der Winter an? Was sieht, fühlt, entdeckt man?

Zauberhaft hat die Schülerteams in diesem Jahr eingeladen, ihre ganz persönlichen Empfindungen zum Thema Winter zu sammeln und gemeinsam künstlerisch zu verarbeiten. Dem Einfallsreichtum der Kinder setzt die L‑Bank dabei bewusst keine Grenzen – und genau das führte zu zauberhaften Ergebnissen.