Vorsicht: Phishing-Versuche im Namen der L‑Bank

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Tag des Handwerks

Baden-Württembergs Handwerk blickt nach vorn!

L-Bank unterstützt das baden-württembergische Handwerk im ersten Halbjahr 2020 mit mehr als 152 Millionen Euro | Corona-Soforthilfen helfen bei der Liquiditätssicherung | Digitalisierungsprämie Plus verstärkt Digitalisierungsschub

Karlsruhe, 18.09.2020. „Die letzten Monate waren eine große Herausforderung auch für das baden-württembergische Handwerk. In einzelnen Branchen gab es deutliche finanzielle Engpässe, hier konnte mit der Corona-Soforthilfe eine wichtige Überbrückung geleistet werden“, so Edith Weymayr, Vorsitzende des Vorstands der L‑Bank zur Förderbilanz für das Handwerk in der ersten Jahreshälfte 2020. „Mit der jetzt von der Landesregierung beschlossenen Umsetzung der Digitalisierungsprämie Plus geht der Blick nach vorn: Mit der passgenauen Weiterentwicklung kann der auch im Handwerk entstandene Digitalisierungsschub noch fokussierter fortgesetzt und verstärkt werden.“

In den „regulären“ Programmen förderte die L-Bank im ersten Halbjahr 2020 Existenzgründer im Handwerk und etablierte Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg mit insgesamt 152 Millionen Euro. Landesweit wurden dabei 528 Handwerksunternehmen gefördert. Diese planen mit den Darlehen und Zuschüssen Investitionen in Höhe von 234,6 Millionen Euro. Fast 13.000 Arbeitsplätze werden durch diese Finanzierungen gesichert und zusätzlich 550 neue Stellen geschaffen.

Bei den Gründungen und Übernahmen hat die LBank in den ersten sechs Monaten insgesamt 21,1 Millionen Euro an 150 Handwerksunternehmen, mit denen die jungen Unternehmen Investitionen in Höhe 27 Millionen Euro anstoßen wollen, ausgereicht. Von der Förderung für die etablierten baden-württembergischen Handwerksbetriebe profitierten 378 Betriebe. An sie gingen in den ersten beiden Quartalen 130,9 Millionen Euro. Damit planen die Unternehmen, Investitionen in Höhe von 207,6 Millionen Euro anzustoßen. „Auch in der Corona-Krise schauen Baden-Württembergs Handwerker nach vorne. Besonders die intensive Nutzung der Innovationsfinanzierung zeigt, dass viele Betriebe die aktuelle Situation nutzen, um sich für den Aufschwung neu aufzustellen“, so Weymayr. In der Innovationsfinanzierung wurden 44,7 Mio. Euro Kreditvolumen an 124 Handwerksbetriebe ausgereicht.

Die Vielfalt des baden-württembergischen Handwerks, das Bewahren alter Traditionen genauso wie die Innovationskraft zeigt sich auch in der aktuellen Wettbewerbsrunde des Landespreises für junge Unternehmen. So transformierte sich die Zimmerei Brett in Kehl nach dem Tod des Inhabers zur HB Brett Holzbau in Kehl bei Offenburg und bietet heute in modularer Bauweise innovative Holzhäuser an. Auch Maikel Auer haucht mit seiner „Lederei“ in Bad Waldsee alter Handwerkskunst mit viel Kreativität und Liebe zum Detail, aber ebenso mit betriebs-wirtschaftlichem Geschick neues Leben ein. Beide Handwerksbetriebe gehören zu den Top-Ten-Unternehmen in Baden-Württemberg und werden Ende November von Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, und Edith Weymayr im neuen Schloss in Stuttgart für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet.

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