Starke 1,7 Milliarden Euro Wirtschaftsförderung hat die L‑Bank in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bewilligt. Das ist nur minimal weniger (30 Millionen Euro) als im Vorjahreshalbjahr. Erfreulich entwickelte sich im ersten Halbjahr auch die Förderung von Digitalisierungsvorhaben.
Wirtschaftsförderung
Wirtschaftsförderung im Halbjahresvergleich bleibt auf hohem Niveau
Das Bewilligungsvolumen in der überwiegend kreditfinanzierten Förderung für Existenzgründungen und etablierte mittelständische Unternehmen ist im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr mit etwas über 1,4 Milliarden Euro nahezu gleichgeblieben (4,3 Millionen Euro mehr als im Vorjahreshalbjahr). Hervorzuheben sind die Programme für Existenzgründerinnen und -gründer, die noch einmal zugelegt haben. Mit einem Bewilligungsvolumen von mehr als 374,2 Millionen Euro liegt die Existenzgründungsfinanzierung erneut auf Rekordkurs (Vorjahr: 363,2 Millionen Euro). Getragen wird der Zuwachs wie im Vorjahr vom Programm Startfinanzierung 80, in dem das Förderdarlehen mit einer Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg kombiniert werden kann.
Erfreulich entwickelte sich im ersten Halbjahr auch die Förderung von Digitalisierungsvorhaben. Nach der Umstellung von der früheren Digitalisierungsprämie Plus auf das neue Programm Digitalisierungsfinanzierung im Juli vergangenen Jahres stiegen die Bewilligungszahlen von 17,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 auf jetzt 103,7 Millionen Euro. In der ebenfalls neuen Innovationsfinanzierung (früher Innovationsfinanzierung 4.0) fällt die Halbjahresbilanz dagegen negativ aus: nach 514,8 Millionen Euro im Vorjahr, bewilligte die L-Bank im ersten Halbjahr 2026 nur noch 389,3 Millionen Euro.