Technologieparks Tübingen-Reutlingen (TTR)

Mehr Raum für KI-Unternehmen: Pläne für neue Gebäude auf dem „Cyber Valley Start-up Campus“ in Tübingen stehen fest

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LBank-Vorstand Johannes Heinloth: „Mit dem Neubau bekommt die Erfolgsgeschichte des Technologieparks Tübingen-Reutlingen ein neues Kapitel. Wir stärken die Region als Hightech-Standort und fördern die Start-up-Szene insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz.“

Tübingen/Reutlingen, 28.07.2026. Tübingen erhält ein neues Vorzeigeprojekt in seiner Wissenschafts- und Forschungslandschaft: Mit dem Neubau des „Cyber Valley Start-up Campus“ in Tübingen am Wissenschafts- und Technologiepark „Obere Viehweide“ entsteht ein zukunftsweisender Standort mit Fokus auf Start-ups aus dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Jetzt steht fest, wie die Gebäude des Technologieparks Tübingen-Reutlingen (TTR) in Zukunft aussehen sollen: Das Architekturbüro 121 Architekten GmbH Florian Danner & Suleiman Mukarker, Tübingen, mit Machleidt GmbH, Berlin, und freiraumconcept Landschaftsarchitekten PartGmbB, Rottenburg a. N., haben den 1. Preis des Architekturwettbewerbs gewonnen. Das entschied die Jury in ihrer Sitzung am Freitag, 24. Juli 2026.

Neue Flächen für über 1.000 Arbeitsplätze

Die geplanten Flächen sind auf über 1.000 Arbeitsplätze ausgelegt, die eine hoch flexible Nutzung erlauben. Der Standort ist Teil eines dynamisch wachsenden Innovationsumfelds mit Unternehmen aus Medizin, Biotechnologie und KI-Forschung, universitären Einrichtungen, der Cyber Valley GmbH, dem ELLIS-Institute, dem Tübingen AI Center sowie dem Max-Planck-Institut.

L‑Bank-Vorstand Johannes Heinloth: „Als Förderbank schaffen wir mit den L-Bank-Technologieparks das strukturelle Umfeld und den Raum für Innovationen und neue Ideen. Damit sind die Technologieparks wie der TTR ein wichtiger Antreiber für die Transformation der baden-württembergischen Wirtschaft.“

Tübingens Baubürgermeister Cord Soehlke: „Wir freuen uns, dass die L-Bank und die Technologieparks Tübingen-Reutlingen mit dem ‚Cyber Valley Start-up Campus‘ ein Projekt realisieren, das für die Entwicklung des Technologieparks maßgeblich ist und zugleich einen gelungenen Stadtbaustein darstellt. Ich danke beiden für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.“

Flexible Strukturen und kein festes Raumkonzept

Im Mittelpunkt der Aufgabenstellung des Architekturwettbewerbs stand die Entwicklung flexibler Gebäudestrukturen und kein festes Raumkonzept. Der Sieger-Entwurf kann auf unterschiedliche Nutzungen, variable Flächenbedarfe und künftige Veränderungen im Start-up-Ökosystem reagieren. Auch die Gebäudetechnik ist entsprechend flexibel angelegt und folgt einem Low-Tech-Ansatz.

Der neue Campus übernimmt städtebaulich eine Schlüsselrolle

Städtebaulich übernimmt der neue Campus eine Schlüsselrolle: Er bildet den nördlichen Auftakt zum Wissenschafts- und Technologiepark und prägt die Wahrnehmung des Quartiers vom Nordring aus. Der Entwurf sieht wie gefordert drei eigenständige Baukörper vor, die sich architektonisch unterscheiden und jeweils eine eigene Adresse ausbilden. Zudem wurde ein Konzept „ohne Rückseite“ erarbeitet – mit differenziert gestalteten Fassaden und Bezügen zum öffentlichen Raum.

Standort als klimaangepasster Innovationsraum

Auch das Freiraumkonzept ist integraler Bestandteil des Entwurfs. Es knüpft an das übergeordnete Grün- und Freiraumkonzept des Wissenschafts- und Technologieparks an und entwickelt den Standort als klimaangepassten, lebendigen Innovationsraum weiter. Begrünte urbane Freiräume, schattige Aufenthaltsbereiche sowie Angebote für Begegnung, Bewegung und Verweilen sollen die Vernetzung stärken.

Die Jury des Architekturwettbewerbs bestand aus elf stimmberechtigten Experten: Vertretern des Gemeinderats sowie der Verwaltung der Universitätsstadt  Tübingen, der Technologieparks Tübingen-Reutlingen GmbH (TTR), der Cyber Valley GmbH sowie der L-Bank. Die Jury entschied, neben dem Sieger zwei dritte Plätze sowie zwei Anerkennungen zu vergeben.

Jens Wetzel, Geschäftsführer TTR: „Der Siegerentwurf überzeugt durch das offene und flexible Raumkonzept, die hohe Qualität der Gebäude und die Grünflächen. Eine besondere Rolle kommt dem zentralen Marktplatz zu. Er ist das kommunikative Herzstück des Campus und bietet Raum für Austausch, Zusammenarbeit, Co-Working, Gastronomie, Konferenzen und Veranstaltungen. Wir möchten hier einen Ort mit Seele schaffen.“

Dr. Florian Mayer, Geschäftsführer Cyber Valley GmbH: „Der neue ‚Cyber Valley Start-up Campus‘ ist ein starkes Bekenntnis zu Innovation und Gründungen aus der Forschung. Er schafft die dringend benötigte Infrastruktur, die unser wachsendes Startup-Ökosystem rund um Cyber Valley braucht, um weitere Dynamik zu entfalten. Wir freuen uns, dass die TTR GmbH dieses Projekt verwirklicht, sodass wir gemeinsam mit unseren Partnern einen Ort schaffen können, an dem neue KI-basierte Unternehmen entstehen und wachsen können.“

Die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs:

1. Preis (90.000 Euro): 121 Architekten GmbH Florian Danner & Suleiman Mukarker, Tübingen, Machleidt GmbH, Berlin, und freiraumconcept Landschaftsarchitekten PartGmbB, Rottenburg a.N

3. Preis (41.000 Euro): wittfoht architekten, Stuttgart, mit Glück Landschaftsarchitektur GmbH, Stuttgart

3. Preis (41.000 Euro): a+r Architekten GmbH, Tübingen, mit dreigrün Gross + Partner Landschaftsarchitekten mbB, Reutlingen

Anerkennung (19.000 Euro): BJW Architekten Broghammer Jana Wohlleber Freie Architekten Part mbB, Zimmern ob Rottweil, mit faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla Beratende Ingenieure Partnerschaftsgesellschaft mbB, Rottweil

Anerkennung (19.000 Euro): Dannien Roller Architekten + Partner PartGmbB Architekten Ingenieure Generalplaner, Tübingen, mit koeber Landschaftsarchitektur GmbH, Stuttgart

Die Entwürfe der Preisträger werden vom 31. Juli bis 21. August 2026 im Foyer des Technischen Rathauses in Tübingen (Brunnenstraße 3) zu den Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr) ausgestellt.

Hintergrund

Die Technologieparks der L‑Bank fördern an ihren Standorten in Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart und Tübingen-Reutlingen den Wissens- und Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Die Parks sind deshalb in der Nähe von Universitäten und Forschungseinrichtungen angesiedelt und setzen je nach Stärken der Region unterschiedliche Schwerpunkte. Der TTR mit je einem Areal in beiden Städten hat seinen Fokus vor allem auf den Feldern Biotechnologie, Medizin- und Umwelttechnik. Neben Büro-, Labor- und Werkstattflächen bietet der TTR zusätzliche Infrastruktur wie anmietbare Besprechungsräume, eine Kita (in Reutlingen) und ein Betriebsrestaurant.

Der Park in Tübingen-Reutlingen ist durchgängig seit Inbetriebnahme vor über 20 Jahren zu nahezu 100 Prozent ausgelastet. Namhafte forschungsintensive Unternehmen gehören ebenso zu den Mietern wie kleinere neue Unternehmen. Mit den geplanten Gebäuden könnte der TTR in Tübingen um rd. 24.000 m2 Bruttogeschossfläche wachsen.

Der Technologiepark Tübingen-Reutlingen (TTR) zeichnet sich durch sein hochspezialisiertes Zwei-Standorte-System aus, das Forschung, Klinik und Hightech-Unternehmen im Bereich Life Sciences und Medizintechnik eng miteinander verbindet – mit starkem Fokus auf Innovationen und Ausgründungen.

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  • Mehr Raum für KI-Unternehmen: Pläne für neue Gebäude auf dem „Cyber Valley Start-up Campus“ in Tübingen stehen fest

    Tübingen erhält ein neues Vorzeigeprojekt in seiner Wissenschafts- und Forschungslandschaft: Mit dem Neubau des „Cyber Valley Start-up Campus“ in Tübingen am Wissenschafts- und Technologiepark „Obere Viehweide“ entsteht ein zukunftsweisender Standort mit Fokus auf Start-ups aus dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI).

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    Eingestellt am 28.07.2026
    Gültig ab 28.07.2026
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