Tag des Handwerks

Nachfrage nach Förderung im Handwerk steigt: Über 66 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2026 bewilligt

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Die LBank-Förderung bleibt für Handwerksbetriebe ein wichtiger Baustein bei Investitionen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden über die Förderprogramme der L-Bank 66,5 Millionen Euro bewilligt, das ist deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders gefragt sind dabei weiterhin die Gründungsförderprogramme sowie die Innovationsfinanzierung.

Karlsruhe, 18.09.2026. Die Nachfrage nach Förderprogrammen für Handwerksbetriebe steigt. Im ersten Halbjahr 2026 erhielten Unternehmen 66,5 Millionen Euro und damit deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum (47 Millionen Euro). Insgesamt wurden in 267 Fällen Fördermittel der L‑Bank bewilligt (Vorjahr: 236). „Die Zahlen zeigen, dass unsere Förderprogramme gefragt sind und gerade auch für das Handwerk wichtig. Viele Unternehmen müssen auf ihrem Weg der Modernisierung und Digitalisierung investieren, dabei sind die Förderungen der L-Bank eine wichtige Unterstützung“, sagt Edith Weymayr, Vorstandsvorsitzende der L-Bank, anlässlich des Tages des Handwerks am 19. September, der in diesem Jahr unter dem Motto „Karriere mit Gefühl“ steht. An dem bundesweiten Aktionstag präsentierten Verbände und Betriebe die Vielfalt der Handwerksberufe und werben um Nachwuchs.

Fördervolumen 2025 bei über 100 Millionen Euro

Besonders häufig genutzt werden von den Handwerksbetrieben die Gründungsförderprogramme. Das Programm Startfinanzierung 80 sowie die Gründungs- und Wachstumsfinanzierung BW für junge kleine und mittlere Unternehmen machen zusammen etwa 40 Prozent der bewilligten Fördermittel aus. Insgesamt sind über diese Programme im Gesamtjahr 2025 und im ersten Halbjahr 2026 rund 71 Millionen Euro an Unternehmen geflossen. Gefördert werden dabei Neugründungen und Betriebsübernahmen. Ebenfalls gefragt ist die Innovationsfinanzierung, hier wurden in diesem Zeitraum rund 44 Millionen Euro bewilligt. „Innovationen sind auch im Handwerk ein entscheidender Faktor, um erfolgreich und wettbewerbsfähig zu bleiben. Für viele Betriebe ist es nicht einfach, die Investitionen dafür zu stemmen. Und genau da setzt unsere Förderung an“, betont L-Bank-Vorsitzende Weymayr.

Die meisten Fördermittel fließen in den Bausektor

Die Baubranche bleibt dabei derjenige Sektor, der am meisten von Förderungen profitiert. Mehr als 40 Prozent der ausgegebenen Mittel ging an Unternehmen im Bauwesen. Insgesamt waren es im Jahr 2025 und im ersten Halbjahr 2026 72,2 Millionen Euro, mit denen 338 Projekte gefördert wurden. Insgesamt erhielt das Handwerk in diesem Zeitraum Fördermittel in Höhe von 174,8 Millionen Euro, verteilt auf 775 Projekte.

  • Nachfrage nach Förderung im Handwerk steigt: Über 66 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2026 bewilligt

    Die L‑Bank-Förderung bleibt für Handwerksbetriebe ein wichtiger Baustein bei Investitionen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden über die Förderprogramme der L-Bank 66,5 Millionen Euro bewilligt, das ist deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders gefragt sind dabei weiterhin die Gründungsförderprogramme sowie die Innovationsfinanzierung.

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    Eingestellt am 18.09.2026
    Gültig ab 18.09.2026
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